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Schulfreie Bildung
Über die Vernachlässigung schulfreier Bildungskonzepte in Deutschland
von: Jan Edel
Sicherlich ist Homeschooling nicht für jeden. Sicherlich sind auch nicht alle Eltern zur Unterstützung solcher Modelle in der Lage oder bereit. Es geht aber um viel mehr als den Einzelfall und es kommt nicht von ungefähr, wenn derlei Bildungsmodelle in allen freien Ländern der Erde zunehmend als sinnvolles Komplement oder komplette Alternative zum Schulbesuch anerkannt und gewürdigt werden. Das gewaltige Potential von Möglichkeiten im privaten Umfeld und von gebildeten Angehörigen kann und darf nicht zum Wohl des Kindes und zum Zwecke seiner Bildung ungenutzt bleiben. Dieses Potential, das der Einzelne durch sein engstes, persönliche Umfeld hat, kann nicht durch die noch so optimierte, aber für ganze Klassen von Kindern einheitliche Lösung annähernd ausgeschöpft werden. Selbst ein Schulsystem, sei es staatlich wie in Deutschland strengstens reglementiert, könnte durch die Konzepte und Prinzipien freien Lernens, wie sie millionenfach in allen Ländern und auf individuellste Arten erprobt wurden, bereichert und vielleicht auch aus Krisen geführt werden.
Bildung und Schule dürfen eben nicht gleichgesetzt werden. Bildung funktioniert nur im echten Leben und in persönlichen Beziehungen. Wer sich nicht motivieren kann, nicht motiviert werden kann, nicht motiviert bleibt, kann nicht lernen. Nachhaltig und schnell lernt, wer seinem inneren Drang folgt, sich wohl fühlt, nicht gezwungen wird, keinem unnötigen Stress ausgesetzt ist und Freude dabei hat.
Mit diesem Kompendium erfassen Sie alles, um was es mit den Bildungskonzepten ganz oder teils ohne Schule geht, und warum die Zahl der Interessenten und Befürworter weltweit so rasant steigt. |
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