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Liebe ohne Hiebe Annette Böhm, Ekkehard von Braunmühl

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Liebe ohne Hiebe
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im: Patmos Verlag
Seiten: 218
erschienen: 1993
ISBN: 3-491-50007-9
Preis: 14,90 EUR
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Leseprobe

Ihr habt euch die Aufgabe gestellt, in diesem Buch auf ein paar alte Fragen neue Antworten zu geben. Was sind das für Fragen?

Es sind die alltäglichen Fragen der Lebenskunst: Wie schaffe ich es, in schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren, den Überblick zu behalten, nichts zu tun, was ich später bereue? Oder: Wie kann ich sicher sein, als Mutter oder Vater für meine Kinder wirklich das Beste zu tun, ohne mich aufzuopfern und ausbeuten zu lassen? Oder: Wie kann ich aus meinen Beziehungen, besonders den engen, wichtigen, jede Art von Grobheit und Gewalt zuverlässig fernhalten?

Beantwortet ihr auch die Frage, wie das bei Eltern-Kind-Beziehungen geht? Gerade hier sind ja seelische und körperliche Gewaltakte nicht selten an der Tagesordnung.

Wir wissen natürlich, daß es viele gewaltbereite Eltern gibt. Wir wollen sie aber nicht verurteilen oder auch nur beschuldigen und anklagen. Diejenigen, die mit voller Überzeugung ihre Kinder unterdrücken, kleinhalten oder kleinkriegen wollen, lassen wir links liegen. Statt dessen...

Die lesen euer Buch ohnehin nicht!

Ist das so sicher? Wir halten sie jedenfalls nicht für böswillig. Wir vermeiden bloß, mit ihnen zu argumentieren, weil wir einen besseren Weg gefunden haben, dieses Thema anzugehen. Der Ausgangspunkt ist eine Frage, die viele Eltern heute bewegt. Sie möchten gern auch in der Erziehung auf körperliche Gewalt und seelisch verletzende Maßnahmen verzichten, stellen aber fest, daß ihnen das nicht immer gelingt. In bestimmten Situationen reißt ihnen der Geduldsfaden, gehen ihnen die Nerven durch, rutscht ihnen die Hand aus.

Dagegen ist kein Kraut gewachsen!

Kein Kraut, das stimmt. Wir haben aber ein paar Ideen gefunden, mit deren Hilfe man gar nicht erst in solche Situationen kommt. Und diese Ideen sind auch dann nützlich, wenn man bereits eingefahrene Machtbeziehungen wieder in Liebesbeziehungen zurückverwandeln will. Es ist nämlich nie zu spät.

Wenn man weiß, wie das geht!

Natürlich. Deshalb haben wir das Buch geschrieben. Und deshalb laden wir auch Menschen zur Lektüre ein, die jetzt noch fest überzeugt sind, daß "es" nicht ohne Gewalt und Grobheiten geht. Denn diese Menschen machen sich das Leben unnötig schwer. Wir greifen sie nicht an und wollen sie nicht bekehren, aber wenn sie neugierig genug sind, bekommen sie durch unser Buch vielleicht Lust, zusätzlich zu ihrer Denkweise auch einmal mit neuen Gedanken und Möglichkeiten zu spielen. Das Leben kann viel schöner sein, als die gewaltbereiten Menschen es zu träumen wagen.

Behandelt ihr nun die Frage nach einem schönen Privatleben oder denkt ihr auch in größeren Zusammenhängen? Wir leben ja in einer kritischen Zeit.

Es sind die gleichen Prinzipien, mit denen ich dafür sorgen kann, daß ich im seelischen Gleichgewicht bleibe, in guten, stabilen, liebevollen Beziehungen leben kann und außerdem noch vernünftig an die großen Menschheitsfragen herangehe. Die Ideen unseres Buches sind also für alle Menschen interessant, denen der eigene Seelenfrieden, der Frieden zwischen Menschen und der Frieden zwischen Mensch und Natur sympathischer ist als der Kampf aller gegen alle, sei es im Privatleben, in der Politik, in der Wirtschaft, im Umgang mit der Umwelt, in allen Bereichen des Lebens. [...]

HINWEIS: Dieser Auszug ist dem Kapitel "Vor dem Anfang" aus dem Buch "Liebe ohne Hiebe - Der Weg zu harmonischen Familienbeziehungen" entnommen und wurde für diese Website angepasst. Der Text unterliegt den Bestimmungen des Copyrights und darf ohne schriftliche Genehmigung des Patmos Verlages in keiner Weise vervielfältigt werden.

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Gleichberechtigung im Kinderzimmer

Der vergessene Schritt zum Frieden

erschienen im Patmos Verlag

von: Annette Böhm, Ekkehard von Braunmühl

Wieviel Energie stecken Eltern in den Machtkampf gegen ihre Kinder?Gebote und Verbote, Erziehung und Kontrolle kosten Nerven, Kraft und Zeit - und nicht zuletzt den Frieden.Aber das muß nicht so sein.

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Geborgene Babys

erschienen im tologo verlag

von: Julia Dibbern

"Babys kommen mit einem unbegegrenztem Maß an Vertrauen auf die Welt, dass alles richtig ist, was wir mit ihnen tun. Unser erstes Ziel als Eltern sollte es deswegen sein, das Vertrauen, die Liebe und die Persönlichkeit, mit der ein Kind geboren wird, zu achten und zu erhalten." Die Würde des Babys ist unantastbar.

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