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RezensionenBenjamin Kiesewetter (KinderRächtsZeitung Regenbogen) Die Schule als Herrschaftsmittel des Staates - Buchrezension über Walther BorgiusWalther Borgius machte in seinem Buch schon im Jahre 1930 mit der oft gehörten Aussage kurzen Prozeß, die Schule sei im Sinne der jungen Menschen erfunden worden, um sie z.B. vor Kinderarbeit zu schützen und ihnen das Aneignen sinnvollen Wissens und brauchbarer Fähigkeiten zu ermöglichen. mehr liberty.li, 10.10.2009 Walther Borgius: Die Schule - Ein Frevel an der JugendIn seiner Schrift von 1930, "Die Schule - Ein Frevel an der Jugend", analysierte Walther Borgius die Geschichte der Schule als Institution des Staates. Er zeigte die Anfänge des Schulwesens auf und machte dabei überzeugend klar, dass Schule immer nur als Herrschaftsmittel des Staates existierte und existiert. Die Schule ist, so Borgius, "ein ausgezeichnetes Mittel, die Bevölkerung des beherrschten Territoriums von klein auf zu bequemen Untertanen überhaupt zu drillen. Was ihnen da gelehrt und beigebracht wurde, war verhältnismässig gleichgültig. Die Hauptsache war, dass sie, von Kindesbeinen an, an widerspruchslosen Gehorsam, geduldiges Stillehalten und Autoritätsglauben gewöhnt wurden. Stillesitzen, Maulhalten, aufs Wort gehorchen und blind glauben, was der Erwachsene, geschweige nun gar der Vertreter des Staates, sagt und lehrt, - das sind die unschätzbaren Errungenschaften, welche der vieljährige Schulbesuch der Kinder vom Erwachen ersten Denkens bis zur eigenen Erwerbsfähigkeit dem Staate einträgt." (S. 29) mehr |
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